Krankheiten

Home
Herkunft der Koi's
Aufzucht
Groesse+Qaulitaet
Mythos Tategoi
Anatomie
Krankheiten
Koi Arten...
Artenkunde...
Bild des Monats
Bilder aktuell
Film/Movie
Morph...
Morph 2 Midori/Shusui
Morph 3 Showa von 1-4 Jahre
Photos 2003
Photos 2004
Photos 2005
Photos 2006
Photos 2010
Futter Thermometer
Teichinsel
Testberichte...
Koi Tipp's
Diverses/Fundgrube...
Gaestebuch
Kontakt/Bestellung
Links Links Links...
News + Hits...
Seiten Index
Suchen
Teichbauplanung
Was ist Wo? Überblick
Wussten Sie schon?
Home



Koi Krankheitsbilder



Koi Doktor

Die Merkmale, die Ursachen und die Behandlung von Koikrankheiten

 Auf der folgenden Tabelle finden Sie Koi-Krankheiten, Ihre Symtome und dessen Behandlung.


Merkmale  Ursache  Behandlung 
Abgespreizte Schuppen, Glotzaugen, aufgequollener Körper.  Bakterielle Bauchwassersucht Tierarzt aufsuchen. Fütterung oder Bad mit Antibiotika 
Entzündete Stellen, offene Wunden. Bakterielle Erkrankung: Hautinfektion Tierarzt aufsuchen. Fütterung oder Bad mit Antibiotika, Wunden desinfizieren, Teichwasser auf über 26°C erwärmen. 
Appetitlosigkeit, apathisches Verhalten, angeschwollene Kiemen. Bakterielle Kiemenschwellung Tierarzt aufsuchen. Fütterung einstellen, Bad mit Kiemenpulver oder Chloramin T. 
Entzündete Hautstellen, geschwollener Körper. Viruserkrankungen: Fischtuberkulose Tierarzt aufsuchen. Teichwasser auf über 26°C erwärmen. Allgemeines Umfeld verbessern. 
Weißliche, gallertartige Erhebungen an verschiedenen Körperstellen. Karpfenpocken Nicht bedrohlich für Kois! Verschwindet bei warmen Wasser von selbst. 
Weißlicher, watteartiger Belag. Pilzerkrankungen: Saprolegnia Tierarzt aufsuchen.Teichbad mit dem Wirkstoff Malachitgrünoxalat 
Starkes Scheuern, verstärkte Atmung, Hautrötungen, starke Schleimbildung. Außenparasiten(Hauttrübe r): Costia, Tricodina, Chiladonella, Ichthyophthirius (Grießkörnchenkrankheit) Tierarzt aufsuchen (Hautabstrich). Teichbad mit den Wirkstoffen Formalin und Malachitgrünoxalat. 
Starkes Scheuern, Spucken. Außenparasiten (Hautsaugwürmer): Kiemen und Hautsaugwürmer. Tierarzt aufsuchen (Hautabstrich). Teichbad mit dem Wirkstoff Ovitelmin. Vorsicht, für Goldfische giftig! 
Starkes Scheuern, Springen. Parasit mit bloßem Auge sichtbar. Außenparasiten: Karpfenlaus, Fischegel, Ankerwurm. Tierarzt aufsuchen. Teichbad mit dem Wirkstoff Masoten. Vorsicht, für Goldorfen unverträglich! 
Appetitlosigkeit, gallertartiger Kot. Innenparasiten: Kratzer, Würmer. Tierarzt aufsuchen. 


Nach oben


 

Es wird von uns immer darauf hingewiesen:

 Bei Krankheitsfällen im Koiteich den Tierarzt zu kontaktieren.

 

 

 

Die Bilder von Koikrankheiten

Die folgenden Bilder zeigen die Krankheitsbilder der Koi und wir Koi-Liebhaber hoffen diese nie in den eigenen Koibeständen zu sehen.

Bitte auf ein Bild klicken, um es zu vergrössern!


Karpfenlaus

Karpfenlaus

Karpfenlaus

Karpfenlaus

Chiladonella

Chiladonella

Saprolegnia

Saprolegnia

Fischegel

Fischegel

Costia

Costia

Karpfenpocken

Karpfenpocken

Ichthyophthirius

Ichthyophthirius

KHV Koi Herpes Virus Bild 1

KHV Koi Herpes Virus Bild 1

KHV Koi Herpes Virus Bild 2

KHV Koi Herpes Virus Bild 2



Nach oben


Koi-Herpes-Virus

Die Koi-Herpesvirusinfektion ist eine durch das (KHV) verursachte seuchenartige, akut bis subakut verlaufende virusentzündung der Koi´s.

Die Befallzeit liegt in Abhängigkeit verschiedener Faktoren wie Stress und der jeweiligen Kondition der Fische, zwischen einer Woche und mehreren Monaten. Kommt es zum Ausbruch der Krankheit, die Todesrate liegt in der Regel zwischen 80 % und 100 % in einem Zeitraum von 24 Stunden bis 14 Tagen.

Das Virus (KHV) wurde im Jahr 2000 von R.Hedrick als Herpesvirus beschrieben. Es ist nicht sicher, das dieses Virus mit dem Herpesvirus in Japan identisch ist. Erstmalig aufgetreten und beschrieben wurde das Virus 1998 in Israel.

Der Erreger kommt nicht nur in Koikarpfen vor, sonder in allen Karpfenartigen Fischen.

Das Koi-Herpesvirus durch direkten Kontakt übertragen. Dies können die Fische selbst sein über Hautkontakt und Kiemenausscheidungen, Wasser oder sonstige Flüssigkeiten die Kontakt zu infizierten Fischen hatten. Das Hantieren im Wasser mit den Händen, oder Arbeiten mit Gegenständen wie Keschern oder Netzen oder Kontakt mit dem Schuhwerk reichen bereits aus, um das Virus zu übertragen. Vögel können ebenfalls das Virus ins Wasser einbringen. Das Virus überlebt nicht länger als zwei Stunden außerhalb seines Lebensraumes . Ohne einen Karpfen als Wirt überlebt das Virus maximal 14 Tage im Wasser. In den meisten Fällen wird das Virus durch Neuzugänge von Fischen in den Bestand eingeschleppt.

 

Der Krankheitsverlauf ist eher unspezifisch und wird meistens durch andere Krankheiten verdeckt und treten als Sekundärinfektion in Erscheinung, die dann nicht auf KHV-Befall schließen lassen. Meistens werden im Temperaturbereich zwischen 18°C und 25°C die höchsten Verlustraten beobachtet. Der Ausbruch der Krankheit ist bereits bei 8°C möglich. Bei Temperaturen von über 30°C und unter 4°C scheint das Koi-Herpesvirus nicht ansteckbar zu sein. Der Krankheitsverlauf wird aber auch durch weitere Umwelt- und Haltungsbedingungen (Wasserqualität, Besatzdichte, Stress) entscheidend beeinflusst.

 

Die Symptome sind:

  • Apathie
  • Absonderung vom Schwarm
  • Fetzenartige Schleimablösung
  • Schnappatmung an der Oberfläche
  • weiße oder rote Flecken
  • Nekrosen und Blutungen in der Haut
  • Fressunlust oder Futterverweigerung
  • eingefallene Augen
  • Kopfstehen
  • Farbverlust
  • rauhe Haut

 

Es wird von uns immer darauf hingewiesen:

 Bei Krankheitsfällen im Koiteich den Tierarzt zu kontaktieren.




Möchten Sie diese" koi-hobby/koi-unterfranken Seite " als Startseite festlegen

Koi-Duo

Koi-Duo


Koi-Platscher

Koi-Platscher

Zurück zur Startseite



webdesign by buser-informatik
copyright by Koi-Hobby
Letzte Seiten-Aktualisierung:  20:24 22/10 2009