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Anatomie der Koi


Die Organe der Koi in Wort und Bild

Hier sehen Sie, welche Organe der Koi zum Leben braucht und wo sich diese im Koi-Körper befinden.


Bitte auf das Bild klicken, um es zu vergrössern!


Anatomie der Koi



Atmung und Kreislauf

Das atmen der Fische ist mit dem öffnen und schliessen des Maules und anlegen und abspreizen des Kiemendeckels verbunden. Die Kiemen werden gegen Fremdkörper im anströmenden Wasser geschützt durch Kiemenreusen, ein Siebsystem aus dornigen Fortsätzen.

Kiemen sind bei den Knochenfischen in Kiemenbögen aufgeteilt. Diese tragen regelmässige kammähnliche Kiemenfilamente, an denen sich dicht gepackt Kiemenlamellen ( Kiemenblättchen ) befinden. Hier findet der Gasaustausch statt. Diese Lamellen haben eine riesige Oberfläche, bei einem Fisch von einem Kilo Gewicht können Sie 18'000 cm2 betragen. Diese grosse Fläche ist wegen des niedrigen Sauerstoffgehalts im Wasser nötig. Der Sauerstoff wird vom Fischblut übernommen und das Kohlendioxid dem Wasser übergeben. so können Fische über ihre Kiemen 74 Prozent des Sauerstoffes aus dem Wasser aufnehmen.

Dieser Sauerstoff wird nun durch das Blut in den ganzen Körper verteilt. Das Herz der Fische übernimmt dabei die Hauptarbeit, aber die Kiemenmuskulatur spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Fische haben einen hohen Blutdruck und ein verhältnissmässig geringes Blutvolumen.

Die Fische zählen zu den Kaltblütern, deren Körpertemperatur vom umgebendem Wasser abhängt.

 

Schwimmen und Auftrieb

Fische schwimmen mit solch offensichtlicher Leichtigkeit, dass es einem schwer fällt, sich vorzustellen, wie schwierig es ist, sich durch das Wasser vorwärts zu bewegen. Die Dichte und Viskosität des Wassers zwingt zu speziellen Anpassungen: Stromlinienförmige Körper, Flossen und Schwanzflossen, Hautstrukturen, Körperbewegungen ( Auf und Abschlagen der Flossen. )

Es genügt aber nicht nur zu schwimmen,der Körper darf gleichzeitig auch nicht absinken. Die meisten Knochenfische haben deshalb eine Schwimmblase entwickelt. Diese ist mit Gas gefüllt und kann sich je nach Bedarf vergrössern oder verkleinern. Dadurch hält sich der Fisch im Gleichgewicht.

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