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![]() ![]() | ![]() Im Jahr 1782 erblickte in einer österreichischer Karpfenzucht unter der Brut normal beschuppter Karpfen eine Schuppenlose Form das Licht der Welt. Der Kawa-goi(Lederkarpfen) war geboren. Züchterisches Geschick machte daraus 1798 den Kagami-goi(Spiegelkarpfen), bei dem sich die Schuppen nur noch auf die Seitenlinien und das Rückrat beschränkten. dieser Spiegelkarpfen, im japanischen Doitsu genannt, sollte der Urvater vieler Koiarten, allen voran der Art Shusui werden. 1904 wurden zehn weibliche und zehn männliche Spiegelkarpfen von Deutschland nach Japan verschifft.Ausschlaggebend dafür waren rein wirtschaftliche Interessen. Im vergleich dem Magoi, wachsen Spiegelkarpfen bedeutend schneller. Schneller Wachstum mehr Gewinn.So kam es zur ersten Japanreise der Spiegelkarpfen, die unglücklich endete.Angeblich überlebten nur zwei weibliche und drei männliche Tiere die lange Überfahrt. Ein Professor der damaligen Tokyoter Fischereihochschule und beauftragter des Experiment Spiegelkarpfen, nutzte die Gunst der Stunde und die überlebenden Deutschen Karpfen mit einem Asagi Sanshoku. Das Ergebniss brachte die Koiwelt zum schwärmen. Das blau des Asagi liess die schuppenlosen Rücken der Nachkommen in der klarheit eines wolkenlosen Herbsthimmels leuchte, in einem bis dahin nicht gekannten Glanz erstrahlen. Nur eine Schuppenlose, glatte Haut kann diesen unnachahmlichen Glanz entwickeln. Der heutige Shusui mit den roten Flanken, kam erst im Jahre 1928 zum Vorschein. Herbst ist die Übersetzung von Shu und steht im Namen für einen blauen Himmel, Sui ist der Name für einen kristallenen Stein und soll auf die gewünschte Reinheit und Klarheit hindeuten. So entstand der Name Shusui. Bitte auf ein Bild klicken, um es zu vergrössern! ![]()
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